AlbumQR
Für Gäste

Wie laden Gäste Fotos hoch?

Verantwortlich für diesen Artikel: Martin Freiwald, AlbumQR. .

Kurze Antwort

Gäste scannen den QR-Code auf dem Tisch mit der Kamera ihres Telefons, tippen auf den Link und landen direkt im Album. Dort wählen sie ihre Bilder aus der Galerie aus und tippen auf Hochladen. Eine App, ein Konto und ein Passwort sind dafür nicht nötig.

4
Schritte am Tisch, alle unten im Text
1
Minute vom Scannen bis zum letzten Bild
0
Apps, Konten und Passwörter für Gäste

Was Gäste am Tisch tun: die 4 Schritte

Der Weg vom Tisch ins Album besteht aus 4 Handgriffen. Alle 4 passieren im Browser, den der Gast ohnehin auf seinem Telefon hat.

  1. QR-Code scannen. Der Gast öffnet die Kamera seines Telefons und hält sie auf den Code. Nach 1 bis 2 Sekunden erscheint ein Hinweis am oberen Rand.
  2. Album öffnen. Ein Tipp auf den Hinweis öffnet das Album. Es gibt keine Anmeldemaske und keine Abfrage einer Mailadresse.
  3. Bilder auswählen. Der Gast tippt auf die Schaltfläche zum Hochladen und wählt in seiner Galerie mehrere Bilder gleichzeitig aus.
  4. Hochladen und Namen setzen. Der Balken zeigt den Fortschritt je Datei. Danach fragt AlbumQR einmal nach dem Vornamen, damit die Bilder zugeordnet werden können.
Bildschirmaufnahme (Platzhalter) — 1 vollständiger Durchlauf auf dem Telefon eines Gastes: Kamera auf den Code, Tipp auf den Hinweis, Auswahl mehrerer Bilder aus der Galerie, Fortschrittsbalken je Datei, Abfrage des Vornamens · 16 / 9 · ohne Ton
Die 4 Schritte als Aufnahme, in der Reihenfolge der Liste darüber.

Die Aufnahme zeigt genau den Ablauf, der oben als Liste steht, und keinen Schritt mehr. Wer sie nicht abspielen kann, verliert dadurch keine Angabe, weil jeder Handgriff auch im Text benannt ist.

Der Name ist freiwillig. Wer ihn überspringt, lädt anonym hoch, und die Bilder landen trotzdem im Album. Gastgeber sehen den Namen später an jedem Bild, sofern er gesetzt wurde.

Wichtig für den Abend: Die Auswahl geschieht aus der Galerie, nicht über die Kamera im Album. Gäste fotografieren also wie immer mit ihrer gewohnten Kamera-App und schicken die Bilder anschließend gesammelt ab. Das ist der Grund, warum die meisten Uploads in Wellen kommen und nicht einzeln.

Platzhalter — Hand mit Telefon vor dem Tischaufsteller · 16 / 9
Scannen, auswählen, abschicken

Brauchen Gäste eine App oder ein Konto?

Nein. Das Album läuft als Webseite im Browser des Telefons, so wie ein Fahrplan oder eine Speisekarte. Es gibt nichts aus einem Store zu laden und nichts einzurichten.

Damit fällt die größte Hürde weg. Eine Installation kostet auf einer Feier Zeit, Speicherplatz und Geduld, und wer sie verlangt, verliert einen Teil der Gäste an genau dieser Stelle. Ein Browser dagegen ist auf jedem Telefon vorhanden und braucht keine Erlaubnis.

Auch ein Konto ist nicht nötig. AlbumQR fragt Gäste nicht nach Mailadresse, Telefonnummer oder Passwort, und ohne diese Angaben gibt es auch nichts zu bestätigen. Der einzige optionale Eingabewunsch ist der Vorname, damit Gastgeber später wissen, wessen Bilder sie sehen.

Keine App, kein Konto, kein Passwort.

Alles, was ein Gast mitbringen muss, hat er in der Tasche.

Für die Gastgeberseite gilt das nicht. Wer ein Album anlegt, verwaltet oder herunterlädt, meldet sich an, weil dort Entscheidungen über fremde Bilder getroffen werden. Die Trennung ist bewusst: Ein Gast trägt bei, ein Gastgeber verwaltet.

Praktisch heißt das für den Abend: Sie müssen an keinem Tisch etwas erklären. Ein Code, ein Satz auf dem Aufsteller, fertig.

Der Unterschied zeigt sich genau am ersten Schritt. Wo eine Installation verlangt wird, entscheidet sich dort, ob ein Gast überhaupt weitermacht. Ein Link, den die Kamera von allein anbietet, verlangt an dieser Stelle nichts.

Was ist mit älteren Gästen?

Ältere Gäste scheitern selten am Album und häufig am Scannen. Auf Telefonen, die vor 2018 gekauft wurden, erkennt die Kamera-App den QR-Code nicht immer von allein.

Dafür gibt es 2 Auswege, die ohne Erklärung funktionieren. Erstens steht unter jedem gedruckten Code die Adresse des Albums in Klartext, sodass sie sich abtippen lässt. Zweitens öffnet ein jüngerer Tischnachbar das Album einmal und reicht das Telefon weiter.

Im Album selbst ist der Weg absichtlich kurz. Es gibt genau 1 große Schaltfläche, keine Menüs und keine Einstellungen, die vorher zu treffen wären. Wer die Galerie seines Telefons bedienen kann, kommt damit zurecht.

Hilfreich ist ein Satz auf dem Aufsteller, der sagt, was passiert: dass die Bilder an die Gastgeber gehen und nicht ins offene Netz. Diese Frage ist bei älteren Gästen die häufigste, und sie wird meistens nicht gestellt, sondern still mit einem Nichtstun beantwortet. Ein einziger klarer Satz löst das.

Wenn Sie es genau wissen wollen, testen Sie den Aufbau vorher mit dem ältesten Telefon im Haushalt. Das ist die ehrlichste Probe, die Sie machen können.

Ein zweiter Handgriff hilft zusätzlich: Legen Sie den Aufsteller dorthin, wo Licht ist. Ein Code neben einer Kerze wird von älteren Kameras deutlich schlechter erkannt als einer unter einer Lampe.

Auf einer Hochzeit lohnt sich diese Probe am meisten, weil dort die Altersspanne am Tisch am größten ist. Bei einem Geburtstag im engeren Kreis reicht meistens ein Blick auf das älteste Telefon in der Runde.

Welche Dateien funktionieren: Formate, Größe und Anzahl

Gäste laden das hoch, was ihr Telefon aufnimmt, ohne vorher etwas umzuwandeln. Die gängigen Foto- und Videoformate von iPhone und Android werden angenommen.

Was Gäste hochladen können
ArtFormateHinweis
FotosJPEG, HEIC, PNGDie Auflösung bleibt so, wie die Kamera sie aufgenommen hat
VideosMP4, MOVNach dem Upload braucht die Umwandlung einige Minuten
Live-AufnahmenHEIC mit BewegungWird als Standbild übernommen
ScreenshotsPNG, JPEGFunktioniert, lohnt sich aber selten im Album

Kurz gesagt: Was auf dem Telefon in der Galerie liegt, geht auch ins Album. Nur bei Videos lohnt sich Geduld, weil die Umwandlung nach dem Hochladen noch etwas Zeit braucht.

Zur Anzahl gibt es keine Grenze pro Person. Ein Gast kann 3 Bilder schicken und ein anderer 120, ohne dass jemand freigeschaltet werden muss. Begrenzt ist nur der Speicher des Albums insgesamt, und den legen Sie beim Anlegen fest.

Wenn ein Upload abbricht, liegt das fast immer an der Verbindung und nicht an der Datei. Der Gast wiederholt den Versuch, und bereits übertragene Bilder werden nicht doppelt angelegt.

Umwandeln muss vorher niemand etwas. HEIC vom iPhone wird für die Anzeige aufbereitet, während die Originaldatei unverändert erhalten bleibt. Beim Download bekommen Sie deshalb die Aufnahme so, wie die Kamera sie gespeichert hat.

Wenn das WLAN schwach ist

Auf Feiern ist das Netz oft der schwächste Teil des Aufbaus. Ein Saal mit 90 Personen, ein Gastzugang und dicke Wände ergeben eine Verbindung, die für Nachrichten reicht und für Videos nicht.

AlbumQR lädt deshalb Datei für Datei und nicht alles auf einmal. Bricht die Verbindung mitten in einem Upload ab, ist nur diese eine Datei betroffen. Die bereits übertragenen Bilder bleiben im Album.

Für den Gast heißt das: Er lässt die Seite offen, bis der Balken durchgelaufen ist. Wer das Telefon sperrt oder den Tab wechselt, unterbricht die Übertragung auf manchen Geräten. Das ist der häufigste Grund für ein Bild, das nicht ankommt.

Als Gastgeber können Sie 2 Dinge tun. Nennen Sie das WLAN-Passwort direkt auf dem Aufsteller neben dem Code, damit niemand danach fragen muss. Und weisen Sie auf dem Schild darauf hin, dass Hochladen auch am nächsten Tag noch geht.

Der zweite Hinweis nimmt den Druck aus dem Abend. Gäste, die mit 1 Balken Empfang kämpfen, hören sonst einfach auf, und ihre Bilder kommen nie.

Videos sind dabei der schwierigste Fall. Eine Aufnahme von 30 Sekunden ist ein Vielfaches eines Fotos und braucht auf einer schwachen Leitung entsprechend länger. Bitten Sie Gäste, Videos lieber später von zu Hause zu schicken.

Wenn ein Gast kein Smartphone hat

Auf fast jeder Feier gibt es Gäste ohne eigenes Smartphone, dafür oft mit einer Kompaktkamera. Für sie gibt es 3 Wege ins Album, und alle laufen über jemanden, der ohnehin da ist.

  • Über ein fremdes Telefon. Ein Tischnachbar öffnet das Album und lädt die Bilder der Kamera später für den Gast hoch.
  • Über den Rechner zu Hause. Die Adresse unter dem Code lässt sich im Browser eines Laptops öffnen, dort funktioniert der Upload genauso.
  • Über die Gastgeber. Sie laden die Bilder aus einem gemeinsamen Ordner selbst ins Album, nachdem der Gast sie Ihnen gegeben hat.

Der Weg über den Rechner ist der bequemste, wenn die Bilder aus einer Kamera stammen. Speicherkarte einstecken, Album im Browser öffnen, Dateien auswählen und abschicken. Es gibt keinen getrennten Ablauf für Rechner und Telefon.

Planen Sie das ein, wenn Sie ältere Verwandte erwarten. 1 Satz auf der Einladung, dass Bilder auch später und auch vom Rechner aus dazukommen können, holt am Ende Aufnahmen ins Album, die sonst auf einer Speicherkarte liegen bleiben.

Nennen Sie in diesem Fall auch, bis wann das Album offen ist. Wer Bilder erst aus einer Kamera überspielen muss, braucht dafür ein paar Tage mehr als jemand mit einem Telefon in der Tasche.

Nach der Feier: was mit den Uploads passiert

Ein hochgeladenes Bild ist nicht sofort im Album zu sehen. Es wird zuerst übernommen, dann für die Anzeige aufbereitet und erst danach angezeigt. Bei Fotos dauert das Sekunden, bei Videos einige Minuten.

Wenn Sie die Freigabe eingeschaltet haben, kommt ein Schritt dazu. Neue Bilder warten dann auf Ihr Nicken, bevor andere Gäste sie sehen. Der Gast bekommt davon nichts mit, sein Upload gilt trotzdem als erledigt.

Am Tag danach kommt der zweite Schwung. Viele Gäste sehen ihre Bilder erst zu Hause durch und schicken dann die Auswahl, die sie wirklich zeigen wollen. Deshalb lohnt es sich, das Album mindestens 1 Woche länger offen zu lassen als die Feier dauert.

Für den Download der Originale gehen Sie in Ihr Album und laden alles als 1 Archiv herunter. Die Dateien behalten dabei die Auflösung, in der sie aufgenommen wurden.

Wie lange das Album danach erreichbar bleibt und wann es verschwindet, legen Sie selbst fest. Bis dahin können Gäste den Code weiterhin scannen und sich die Bilder ansehen.

Sagen Sie den Gästen kurz Bescheid, wenn das Album fertig ist. Eine Nachricht in die Runde bringt erfahrungsgemäß den größten Nachschub, weil viele ihre Bilder bis dahin schlicht vergessen haben.

Häufige Fragen

Können mehrere Gäste gleichzeitig hochladen?

Ja. Jeder Gast lädt in seinen eigenen Vorgang, unabhängig von allen anderen. Wenn nach der Rede 30 Personen gleichzeitig scannen, entsteht keine Warteschlange im Album.

Sieht ein Gast die Fotos der anderen?

Das entscheiden Sie als Gastgeber in den Einstellungen des Albums. In der Voreinstellung sehen Gäste das gemeinsame Album mit allen freigegebenen Bildern. Stellen Sie das Album auf privat, sieht ein Gast nur, was er selbst beigetragen hat.

Kann ein Gast ein Foto wieder löschen?

Solange der Gast dieselbe Sitzung im Browser offen hat, kann er seine eigenen Uploads wieder entfernen. Danach übernimmt das der Gastgeber im Album. Fremde Bilder kann ein Gast nie löschen.

Funktioniert das Hochladen auch am nächsten Tag?

Ja, solange das Album offen ist. Viele Gäste laden erst am Morgen danach hoch, weil sie ihre Bilder in Ruhe durchsehen wollen. Sie legen als Gastgeber fest, wann der Upload endet.

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