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Gäste-Uploads

Wie laden Gäste Fotos hoch?

Verantwortlich
Martin Freiwald, Gründer
Verfasst
Zuletzt geprüft
Lesezeit
7 Min.
Kurze Antwort

Ein Gast hält die Kamera seines Telefons auf den gedruckten Code, tippt auf den Hinweis und ist im Album. Dort wählt er Bilder aus seiner Galerie und tippt auf Hochladen.

Eine App, ein Konto und ein Passwort braucht dafür niemand. Die einzige Angabe ist der Vorname, und auch die ist freiwillig.

Was Gäste am Tisch tun

Der Weg vom Tisch ins Album besteht aus 4 Handgriffen, und alle 4 passieren im Browser. Ein Gast, der das Album noch nie gesehen hat, ist in unter 1 Minute durch. Auf dem Telefon bleibt danach nichts zurück, was jemand wieder löschen müsste.

Die Auswahl geschieht aus der Galerie und nicht über eine Kamera im Album. Gäste fotografieren also wie immer mit ihrer gewohnten App und schicken die Bilder später gesammelt ab. Das ist der Grund, warum Uploads in Wellen kommen: einmal nach dem Essen, einmal zum Schluss und einmal am Morgen danach.

Die 4 Schritte lassen sich beliebig oft wiederholen. Nach dem ersten Besuch steht das Album im Verlauf des Browsers, sodass die zweite und dritte Runde den gedruckten Code gar nicht mehr braucht.

  1. Den Code scannen. Kamera öffnen und auf den Code halten. Nach 1 bis 2 Sekunden erscheint ein Hinweis am oberen Rand des Bildschirms.
  2. Das Album öffnen. Ein Tipp auf den Hinweis öffnet das Album im Browser, den das Telefon ohnehin hat. Keine Anmeldung, keine Mailadresse.
  3. Bilder auswählen. Die Schaltfläche zum Hochladen öffnet die Galerie. Mehrere Bilder lassen sich auf einmal markieren, nicht nur eines nach dem anderen.
  4. Hochladen und Namen setzen. Ein Balken zeigt den Fortschritt je Datei. Danach fragt das Album einmal nach dem Vornamen — wer ihn überspringt, lädt anonym hoch.

Brauchen Gäste eine App oder ein Konto?

Nein. Das Album ist eine Webseite und läuft im Browser des Telefons, so wie ein Fahrplan oder eine Speisekarte. Es gibt nichts aus einem Store zu laden und nichts einzurichten.

Damit fällt die größte Hürde des Abends weg. Eine Installation kostet Zeit, Speicherplatz und Geduld, und wer sie verlangt, verliert an genau dieser Stelle einen Teil der Gäste. Nach einer Mailadresse oder Telefonnummer fragt das Album ebenfalls nicht, also gibt es auch nichts zu bestätigen.

Für die Gastgeberseite gilt das nicht: Wer ein Album anlegt, verwaltet oder herunterlädt, meldet sich an, weil dort Entscheidungen über fremde Bilder fallen. Die Trennung ist Absicht. Ein Gast trägt bei, ein Gastgeber verwaltet.

Was ältere Gäste aufhält

Ältere Gäste scheitern selten am Album und häufig am Scannen. Auf Telefonen, die vor 2018 gekauft wurden, erkennt die Kamera-App den Code nicht immer von allein — und der Gast probiert es kein zweites Mal.

Dagegen helfen 3 Handgriffe, die keine Erklärung brauchen. Drucken Sie den Code größer, als Ihnen nötig scheint: 5 cm im Quadrat ist die Untergrenze, bei der ein sitzender Gast ihn zuverlässig erwischt. Setzen Sie die Adresse des Albums in Klartext darunter, damit sie sich abtippen lässt. Und stellen Sie das Schild dorthin, wo Licht ist — ein Code neben einer Kerze wird von älteren Kameras deutlich schlechter gelesen als einer unter einer Lampe.

Der wirksamste Handgriff ist kein gedruckter. Bitten Sie 2 Personen, an ihrem Tisch einmal zu zeigen, wie es geht. Das füllt mehr Album als jede Formulierung auf der Karte, weil die eigentliche Hürde selten das Telefon ist, sondern die Sorge, etwas kaputt zu machen.

Welche Dateien das Album annimmt

Gäste laden das hoch, was ihr Telefon aufnimmt, ohne vorher etwas umzuwandeln. Angenommen wird, was iPhone und Android von sich aus erzeugen.

Was ein Gast schickt und was im Album ankommt
ArtFormateWas daraus wird
Foto vom iPhoneHEICFür die Anzeige aufbereitet, das Original bleibt für den Download
Foto vom Android-TelefonJPEGDie Datei in der Auflösung, in der sie aufgenommen wurde
Screenshot oder bearbeitetes BildPNG, JPEGWird angenommen wie jedes andere Bild
Video vom TelefonMP4, MOVWird nach dem Upload aufbereitet und erscheint danach

Was in der Galerie liegt, geht auch ins Album. Umwandeln muss vorher niemand etwas.

Wie viele Bilder ein Gast schicken kann

Eine Grenze je Person gibt es nicht. Ein Gast kann 3 Bilder schicken und ein anderer 120, ohne dass jemand freigeschaltet werden muss. Begrenzt ist nur der Speicher des Albums insgesamt, und der hängt am Tarif, nicht am Gast.

Die praktische Obergrenze ist das Telefon, nicht das Album. Wer mehr als etwa 50 Bilder auf einmal markiert, macht die Galerie auf älteren Geräten träge; 20 bis 30 je Runde laufen ruhiger durch. Lädt ein Gast dasselbe Bild zweimal hoch, bleiben beide Kopien liegen — 2 fast gleiche Aufnahmen sind manchmal 2 verschiedene Momente, und das Aussortieren ist im Dashboard 1 Handgriff.

Beurteilen Sie das Album nicht um 20 Uhr. Gäste laden in Schüben, meist nach dem Essen und noch einmal ganz am Ende. Ein ruhiges Album am frühen Abend ist der normale Verlauf und kein Zeichen, dass etwas nicht funktioniert.

Wenn das WLAN schwach ist

Auf Feiern ist das Netz oft der schwächste Teil des Aufbaus. Ein Saal mit 90 Personen, ein Gastzugang und dicke Wände ergeben eine Verbindung, die für Nachrichten reicht und für Videos nicht. Das Album lädt deshalb Datei für Datei statt alles auf einmal: Bricht die Verbindung ab, ist nur diese eine Datei betroffen, und die bereits übertragenen Bilder bleiben.

Für den Gast heißt das: Seite offen lassen, bis der Balken durch ist. Wer das Telefon sperrt oder den Tab wechselt, unterbricht die Übertragung auf manchen Geräten — das ist der häufigste Grund für ein Bild, das nie ankommt.

Als Gastgeber können Sie 2 Dinge vorher tun. Drucken Sie das WLAN-Passwort direkt neben den Code, damit niemand danach fragen muss. Und schreiben Sie auf dasselbe Schild, dass Hochladen auch am nächsten Tag noch geht. Der zweite Satz nimmt den Druck aus dem Abend: Gäste, die mit 1 Balken Empfang kämpfen, hören sonst auf, und ihre Bilder kommen nie.

Wenn ein Gast kein Smartphone hat

Auf fast jeder Feier gibt es Gäste ohne eigenes Smartphone, dafür oft mit einer Kompaktkamera — und mit Aufnahmen, die sonst niemand gemacht hat. Für sie führen 3 Wege ins Album, und alle laufen über jemanden, der ohnehin da ist.

Der bequemste ist der Rechner. Die Adresse unter dem Code lässt sich in jedem Browser öffnen, auch auf einem Laptop: Speicherkarte einstecken, Album öffnen, Dateien auswählen, abschicken. Einen getrennten Ablauf für Rechner und Telefon gibt es nicht. Der zweite Weg ist der Tischnachbar, der die Bilder später für den Gast hochlädt. Der dritte sind Sie selbst — was Ihnen auf einer Karte übergeben wird, fügen Sie nach der Feier aus dem Dashboard hinzu.

Schreiben Sie in diesem Fall dazu, bis wann das Album offen ist. Wer Bilder erst aus einer Kamera überspielen muss, braucht ein paar Tage mehr als jemand mit dem Telefon in der Tasche.

Häufige Fragen

Können mehrere Gäste gleichzeitig hochladen?

Ja. Jeder Gast lädt in seinen eigenen Vorgang, unabhängig von allen anderen. Wenn nach der Rede 30 Personen gleichzeitig scannen, entsteht keine Warteschlange.

Müssen Gäste ihren Namen angeben?

Nein. Der Vorname ist freiwillig und eine Mailadresse wird gar nicht erst abgefragt. Wer einen Namen setzt, sieht ihn später an seinen Bildern — das erleichtert das Danke sagen.

Kann ein Gast ein Foto wieder löschen?

Solange er dieselbe Sitzung im Browser offen hat, kann ein Gast seine eigenen Uploads entfernen. Danach übernimmt das der Gastgeber im Dashboard. Fremde Bilder kann ein Gast nie löschen.

Funktioniert das Hochladen auch am nächsten Tag?

Ja, solange das Album offen ist. Viele Gäste laden erst am Morgen danach hoch, weil sie ihre Bilder in Ruhe durchsehen. Wann der Upload endet, legen Sie als Gastgeber fest.

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Ein Gast kommt nicht ins Album

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