Welche Geräte und Browser funktionieren?
Jedes Telefon mit einem aktuellen Browser genügt: Safari auf dem iPhone, Chrome auf Android, dazu Firefox und Edge. Ihre Gäste installieren nichts und legen kein Konto an.
Auch Laptop und Tablet funktionieren. Für die Sprachaufnahme muss der Browser Zugriff auf das Mikrofon bekommen — das ist die einzige Stelle, an der ein Gast eine Erlaubnis erteilen muss.
Was reicht, damit es funktioniert
Ein Telefon aus den letzten Jahren mit seinem vorinstallierten Browser deckt alles ab. Die Gästeseite ist eine gewöhnliche Website: Sie öffnet sich beim Scannen, lädt in wenigen Sekunden und braucht keine Installation und keine Anmeldung.
Das ist bewusst so gebaut. Jede App und jedes Konto zwischen Gast und Foto kostet Beiträge, und auf einer Feier hat niemand Lust auf einen Registrierungsvorgang.
- Code scannen. Mit der Kamera-App oder einem beliebigen Scanner. Beide öffnen die Seite im Standardbrowser.
- Aus der Galerie wählen. Der übliche Weg. Die Gäste wählen mehrere Fotos auf einmal und schicken sie ab.
- Für Sprachnachrichten Zugriff erlauben. Beim ersten Tippen fragt der Browser nach dem Mikrofon. Ohne Ja bleibt die Aufnahme stumm.
Die Browser im Einzelnen
Alle 4 gängigen Browser funktionieren vollständig — Fotos, Videos und Sprachnachrichten. Unterschiede gibt es nur im Detail, etwa darin, wie die Frage nach dem Mikrofon aussieht oder wo die Berechtigungen liegen. Keiner dieser Unterschiede hindert einen Gast daran, etwas beizutragen.
| Browser | Fotos und Videos | Sprachnachricht | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Safari (iPhone, iPad) | ja | ja | HEIC aus der iPhone-Kamera geht direkt |
| Chrome (Android) | ja | ja | der Standardweg auf den meisten Android-Geräten |
| Firefox | ja | ja | auf Telefon und Rechner gleichermaßen |
| Edge | ja | ja | vor allem am Rechner verbreitet |
Ein sehr alter Browser kann an der Sprachaufnahme scheitern. Fotos gehen auch dort.
Fotos werden auf dem Telefon verkleinert
Bevor ein Foto losgeschickt wird, verkleinert die Seite es auf dem Gerät des Gastes: höchstens 2560 Pixel auf der langen Kante, neu kodiert. Aus einer 6-MB-Kameraaufnahme wird damit weniger als 1 MB, und auf überlastetem Feier-WLAN ist das der Unterschied zwischen Ankommen und Abbrechen.
Die Auflösung bleibt weit über allem, was Album, Live-Wand und Download brauchen — auch auf einem großen Fernseher ist kein Unterschied zu sehen. Videos werden nicht angefasst und gehen unverändert.
Was dabei verschwindet
Beim Neukodieren fallen sämtliche Zusatzdaten weg: Aufnahmeort, Kameraseriennummer, Zeitstempel im Bild. Das passiert auf dem Telefon des Gastes, bevor irgendetwas gesendet wird. Die Drehung des Bildes wird vorher fest eingerechnet, damit nichts verkehrt herum ankommt.
Laptop und Tablet
Beide funktionieren genauso wie ein Telefon, mit denselben Formaten und denselben Grenzen. Am Rechner ist der Weg über den Link bequemer als über den QR-Code — den können Sie Ihren Gästen einfach per Nachricht schicken, statt sie etwas abscannen zu lassen.
Praktisch ist das für Gäste, die ihre Kamerabilder erst auf den Rechner laden. Sie können die Auswahl dort in Ruhe treffen, statt am Telefon durch hunderte Aufnahmen zu wischen.
Wo es wirklich hakt
Nicht am Gerät, sondern am Netz. Ein Raum voller Gäste, die gleichzeitig senden, bringt ein Gäste-WLAN eher an die Grenze als das Mobilfunknetz — der Rat, der dann hilft, ist WLAN aus und noch einmal senden.
Die zweite Stelle ist die Mikrofon-Erlaubnis. Wer sie einmal ablehnt, wird nicht wieder gefragt und muss sie in den Browser-Einstellungen zurücknehmen.
Häufige Fragen
Brauchen meine Gäste eine App?
Nein. Die Gästeseite läuft im Browser, den das Telefon ohnehin mitbringt.
Funktioniert es ohne Konto?
Ja. Gäste melden sich nirgends an, weder mit E-Mail noch mit einer Telefonnummer.
Verliere ich durch die Verkleinerung Qualität?
Für Album, Live-Wand und Download nicht sichtbar. Wer die vollen Originale braucht, sammelt sie getrennt ein.
Geht HEIC vom iPhone?
Ja, direkt. Ihre Gäste müssen an ihren Kameraeinstellungen nichts ändern.
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