Ein Gast kann den QR-Code nicht scannen
Beim Schild aus unserem Designer liegt es fast nie am Code selbst. Die Vorlagen lassen 15 bis 22 Module freien Rand, viermal so viel wie die Norm verlangt. Prüfen Sie dort Größe, Untergrund und Licht.
Haben Sie den Code selbst gesetzt, prüfen Sie zuerst den Rand: Die Datei kommt bewusst randlos. In beiden Fällen gilt: Die Adresse unter dem Code führt ans Ziel, ganz ohne Kamera.
Zuerst: woher stammt das Schild?
Das entscheidet, wo Sie suchen. Ein Schild aus unserem Schild-Designer und ein selbst gebautes Layout haben unterschiedliche Schwachstellen, und die Reihenfolge der Prüfung ist eine andere.
- Rand prüfen, wenn Sie selbst gesetzt haben. Mindestens 4 Codebausteine unbedruckte Fläche ringsum. Aus unserem Schild-Designer ist das bereits erfüllt; die heruntergeladene Datei allein bringt den Rand nicht mit.
- Kontrast prüfen. Der Code braucht dunkle Module auf hellem Grund. Unsere Datei hat einen durchsichtigen Hintergrund: Auf dunklem Karton verschwindet ein schwarzer Code darin.
- Größe prüfen. Auf einem Tischschild sind 3 Zentimeter Kantenlänge das Minimum, auf einem Plakat an der Wand 10. Als Faustregel: ein Zehntel des Abstands, aus dem gescannt wird.
- Adresse eintippen lassen. Unter dem Code steht die Adresse als Text. Wer sie eintippt, landet auf derselben Seite wie beim Scannen.
| Vorlage | Code | freier Rand | in Modulen |
|---|---|---|---|
| Klassisch | 42 mm | 31,5 mm | 21,8 |
| Schreibschrift | 44 mm | 30,5 mm | 20,1 |
| Minimal | 50 mm | 27,5 mm | 16,0 |
| Festlich | 51 mm | 6,5 mm (weißes Feld) | 3,7 |
Nur die festliche Vorlage liegt mit 3,7 Modulen knapp unter der Norm, und auch dort steht der Code auf einem eigenen weißen Feld. Springen Sie in diesem Fall direkt zu Größe und Licht.
Selbst gesetzt, in Canva, Word oder einer Druckvorlage
Dann prüfen Sie den Rand zuerst. Der Code, den Sie herunterladen, kommt bewusst randlos und mit durchsichtigem Hintergrund, damit er sich ohne weißen Kasten einsetzen lässt. Den Rand gibt in diesem Fall Ihr Layout, nicht die Datei.
Lassen Sie ringsum mindestens die Breite von 4 Codebausteinen frei — bei einem 3 cm großen Code sind das gut 4 Millimeter.
Der Kontrast reicht nicht
Dunkle Module auf hellem Grund — in dieser Richtung, nicht umgekehrt. Weil unsere Datei durchsichtig ist, nimmt der Code die Farbe des Untergrunds an, auf den Sie ihn legen. Auf dunklem Karton verschwindet ein schwarzer Code darin.
Für dunkle Schilder gibt es die weiße Variante zum Herunterladen. Auf einem Foto als Untergrund wird es schwierig, weil die Helligkeit über die Fläche wechselt. Legen Sie den Code dort auf ein ruhiges helles Feld.
Der Schild-Designer prüft das für Sie: Er warnt, sobald der Kontrast zwischen Code und Untergrund unter 4,5 zu 1 fällt. Diese Zahl stammt aus den Richtlinien für Barrierefreiheit, nicht aus der QR-Norm.
Der Code ist zu klein für den Abstand
Als Faustregel gilt ein Zehntel des Abstands, aus dem gescannt wird. Ein Tischschild, das aus 30 Zentimetern gelesen wird, braucht 3 Zentimeter Kantenlänge; ein Plakat an der Wand, auf das man aus einem Meter schaut, braucht 10.
| Wo der Code hängt | Leseabstand | Kantenlänge |
|---|---|---|
| Tischkarte, Menükarte | 30 cm | 3 cm |
| Aufsteller auf dem Tisch | 50 cm | 5 cm |
| Plakat an der Wand | 1 m | 10 cm |
| Leinwand, Bühne | 3 m | 30 cm |
Im Zweifel größer. Ein Code, der zu groß ist, kostet nichts außer Platz; einer, der zu klein ist, kostet Sie die Fotos des Abends.
Die Adresse eintippen — der Weg, der immer geht
Unter dem Code steht die Adresse als Text. Das ist Absicht: Wer sie in den Browser tippt, landet auf genau derselben Seite wie beim Scannen. Bei gedämpftem Licht oder mit einer zerkratzten Kameralinse ist das oft schneller als jeder weitere Scanversuch.
Wenn Sie das Schild selbst gestalten, lassen Sie diese Zeile stehen. Sie ist der einzige Weg zurück, wenn am Abend etwas mit dem Code nicht stimmt.
Die Adresse ist bewusst kurz gehalten, damit ein Gast sie ohne Tippfehler abschreiben kann. Sie enthält keine Groß- und Kleinschreibung, auf die es ankäme.
Am Telefon des Gastes liegt es selten
iPhones erkennen QR-Codes seit iOS 11 direkt in der Kamera, Android seit Version 9. Eine zusätzliche Scanner-App bringt nichts und ist bei älteren Gästen eher eine Hürde. Wenn gar nichts passiert, lohnt ein Blick auf 2 Einstellungen.
Auf dem iPhone muss unter Einstellungen, Kamera der Schalter für QR-Codes aktiv sein. Auf Android hilft es, in der Kamera-App zu prüfen, ob die Erkennung eingeschaltet ist.
Der Code öffnet die falsche Seite
Dann wurde er richtig gelesen, zeigt aber woandershin. Das passiert, wenn ein älterer Ausdruck im Umlauf ist. Der Code selbst kann nicht veralten: Wir erzeugen ihn immer aus dem Kurzlink, den der Server ausgibt.
Vergleichen Sie die Adresse unter dem Code mit der im Dashboard. Stimmen sie nicht überein, ist ein alter Ausdruck im Spiel. Dann drucken Sie das Schild neu.
Vorher testen, nicht am Abend
Scannen Sie das fertig gedruckte Schild mit einem fremden Telefon, nicht mit Ihrem eigenen. Ihr Telefon kennt die Seite womöglich schon aus dem Verlauf, und dann sagt der Test weniger, als er zu sagen scheint.
Testen Sie bei dem Licht, das am Abend herrschen wird. Ein Code, der mittags am Fenster funktioniert, kann bei Kerzenlicht auf einem glänzenden Karton unlesbar sein, weil sich die Deckenlampe darin spiegelt.
Mattes Papier ist die sicherere Wahl als glänzendes. Und legen Sie das Schild beim Test flach hin, so wie es später auf dem Tisch steht: schräg gehalten sieht die Kamera den Code verzerrt.
Häufige Fragen
Muss ein Gast eine App installieren, um den Code zu scannen?
Nein. Die Kamera-App auf iPhone und Android erkennt QR-Codes seit Jahren von sich aus. Wer eine zusätzliche Scanner-App installiert, löst damit kein Problem, das wir kennen.
Funktioniert der Code noch, wenn er beschädigt oder bekleckert ist?
In Grenzen ja. Wir erzeugen die Codes mit Fehlerkorrektur der Stufe M, das trägt rund 15 Prozent Schaden an der Fläche. Ein Tropfen Wein ist verkraftbar, ein zerrissenes Schild nicht.
Darf ich den Code selbst verkleinern oder zuschneiden?
Verkleinern ja, bis zu einer Kantenlänge von etwa 3 Zentimetern auf einem Tischschild. Zuschneiden nein: Der Rand gehört zum Code, und ohne ihn findet die Kamera ihn nicht mehr.
Der Code führt auf eine Seite, die nichts anzeigt. Was ist da los?
Dann ist der Code richtig gelesen worden und das Album antwortet. Prüfen Sie im Dashboard, ob das Album veröffentlicht ist — vor der Freigabe sehen Gäste eine leere Seite.
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Der Code will trotzdem nicht
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