AlbumQR
QR-Code

Der Code auf Schildern und Einladungen

Verantwortlich
Martin Freiwald, Gründer
Verfasst
Zuletzt geprüft
Lesezeit
5 Min.
Kurze Antwort

Ein Code je Tisch, etwa 5 Zentimeter breit, mit einer freien Fläche ringsum. Daneben ein Satz, der sagt, was passiert, wenn man scannt — ohne den scannt kaum jemand.

Auf Einladungen gehört zusätzlich die Adresse in Textform darunter. Wer die Einladung am Bildschirm liest, kann den Code nicht scannen und braucht etwas zum Antippen.

Der eine Satz, der über alles entscheidet

Ein Schild ist bei einem Gästealbum die gedruckte Karte, die den QR-Code Ihres Events trägt — zusammen mit dem Satz, der erklärt, wozu er da ist. Erst beides zusammen bringt Gäste dazu, ihn auch zu benutzen.

Ein nackter QR-Code auf dem Tisch wird ignoriert. Er sieht aus wie WLAN-Zugang, Speisekarte oder Werbung — und niemand scannt etwas, dessen Zweck er nicht kennt. Der Unterschied zwischen einem vollen und einem leeren Album liegt oft an dieser einen Zeile.

Schreiben Sie also hin, was passiert: „Scanne und teile deine Fotos vom Abend.“ Konkret, in der zweiten Person, und ohne das Wort QR-Code — den sehen Ihre Gäste ja bereits.

  1. Einen Satz danebenschreiben. „Scanne und teile deine Fotos vom Abend.“ Ohne Erklärung bleibt ein Code ein Muster, das niemand deutet.
  2. Freie Fläche lassen. Ringsum mindestens so breit wie 4 der kleinen Quadrate im Code selbst.
  3. Die Adresse mitdrucken. In Textform darunter. Sie rettet jeden, dessen Kamera streikt.
Eine aufgestellte Karte auf einem gedeckten Tisch, daneben Gläser und eine Kerze.
Nachgestellt. Ein Code allein wird übersehen, ein Code mit Satz nicht.

Wohin die Schilder gehören

Auf jeden Tisch eines, nicht nur eines an die Bar. Gäste stehen am Abend selten auf, um ein Schild zu suchen, und die zweite Hälfte der Fotos entsteht dort, wo die Leute sitzen.

Dazu ein größeres am Eingang oder an der Garderobe. Dort kommt jeder Gast einmal vorbei, und wer schon beim Ankommen weiß, dass Fotos gesammelt werden, denkt den ganzen Abend daran.

Wo welches Format sitzt
OrtGrößeWarum dort
Auf jedem Tisch105 × 148 mmWo gesessen wird, wird fotografiert.
Bar oder Buffet148 × 210 mmWartezeit ist die beste Zeit zum Hochladen.
Eingang, Garderobe210 × 297 mmJeder Gast kommt hier genau einmal vorbei.

Mehrere Schilder sind besser als ein großes. Der Code ist überall derselbe.

Größe und freie Fläche

Die Faustregel lautet: etwa ein Zehntel des Abstands, aus dem gescannt wird. Am Tisch, wo Gäste die Karte in die Hand nehmen, reichen 4 bis 5 Zentimeter. Ein Schild am Eingang, das aus 2 Metern funktionieren soll, braucht rund 20.

Wichtiger als die Größe ist die freie Fläche ringsum. Der Code braucht einen ruhigen Rand von mindestens 4 der kleinen Quadrate, aus denen er besteht. Die fertigen Vorlagen bringen ihn mit; wer selbst gestaltet, muss ihn selbst einplanen.

Auf gedruckten und digitalen Einladungen

Auf einer gedruckten Einladung funktioniert der Code wie auf einem Schild. Setzen Sie ihn nicht in die Falz und nicht an den Beschnitt — beides schneidet die freie Fläche weg, die er braucht.

Auf einer digitalen Einladung ist der Code fast nutzlos: Wer sie am Telefon liest, kann nicht mit demselben Telefon scannen. Dort gehört der Link hin, zum Antippen. Drucken Sie den Code trotzdem mit, falls jemand die Einladung ausdruckt oder weiterleitet.

Papier, Folie und Untergrund

Mattes Papier ist die sichere Wahl. Glänzende Oberflächen spiegeln Kerzenlicht und Deckenstrahler genau dort, wo die Kamera Kontrast sucht — und ein spiegelnder Fleck mitten im Code kostet Versuche.

Auf gemusterten oder farbigen Hintergründen legen Sie ein helles Feld unter den Code, etwas größer als er selbst. Das sieht bewusst gesetzt aus und nimmt dem Untergrund den Einfluss.

Was in der Praxis schiefgeht

3 Dinge fallen erst am Abend auf. Ein Schild liegt flach auf dem Tisch und wird von Tellern verdeckt. Der Code sitzt neben der Speisekarte, und die Kamera erwischt die falsche.

Und im dritten Fall steht kein Satz daneben, sodass niemand weiß, wofür der Code da ist.

Alle 3 lassen sich am Vortag prüfen, indem Sie einen Tisch einmal so eindecken, wie er am Abend aussehen soll — mit Tellern, Gläsern und Kerzen. Was dann noch sichtbar ist, ist es auch später.

Häufige Fragen

Brauche ich je Tisch einen eigenen Code?

Nein. Ein Event hat einen Code, und der darf auf beliebig vielen Schildern stehen.

Kann ich den Code auf ein Foto legen?

Nur mit einer hellen Fläche darunter. Direkt auf einem Bild findet die Kamera ihn selten.

Was schreibe ich auf das Schild?

Einen Satz, der sagt, was passiert. Der Name des Events steht auf den fertigen Vorlagen bereits oben.

Reicht ein Schild an der Bar?

Selten. Die meisten Fotos entstehen am Tisch, und dorthin gehört der Code auch.

Noch etwas offen? Kontakt

Weitergeben
Verwandte Artikel
Kontakt

Unsicher beim Layout?

Schicken Sie uns Ihren Entwurf. Wir sagen Ihnen, ob der Code so scannt.