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Warum etwas im Demomodus fehlt

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Martin Freiwald, Gründer
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Mit Ihrem Konto entsteht ein Beispielevent: eine fertige Hochzeit mit 18 Fotos und 3 Sprachnachrichten, damit das Dashboard nicht leer beginnt. Es ist schreibgeschützt. Ändern, herunterladen, freigeben und bezahlen sind darin abgeschaltet.

Was dort fehlt, fehlt also nicht wegen einer Störung. Sobald Sie ein eigenes Event anlegen, steht alles zur Verfügung, und das Beispiel verschwindet aus der Liste.

Was das Beispielevent ist

Beim Anlegen des Kontos entsteht neben Ihren eigenen Events ein zweites: eine Beispielhochzeit mit dem Namen „Demo-Event — Mara & Jonas“. Darin liegen 18 Fotos und 3 Sprachnachrichten mit Text. Sie stammen nicht von Ihren Gästen, sondern werden mit dem Produkt ausgeliefert. Das Beispiel beantwortet eine einzige Frage: Wie sieht ein volles Album aus, bevor die erste Feier stattgefunden hat?

Der Name erscheint in der Sprache, in der Sie sich angemeldet haben, und die Sprachnachrichten tragen dann deutsche Texte. Die Tonspur selbst ist ein Platzhalter ohne Sprache. Das Eventdatum liegt 60 Tage voraus, die Beiträge dagegen in der Vergangenheit — sonst öffnete das Album mit einem Upload von morgen.

  1. Den Hinweisstreifen lesen. Über jedem Reiter des Beispielevents steht ein Streifen mit dem Kennzeichen Demo.
  2. Ein eigenes Event anlegen. Der Knopf „Event erstellen“ im Streifen führt direkt in den Anlegen-Ablauf.
  3. Im eigenen Event weiterarbeiten. Dort sind Einstellungen, Freigabe und Uploads offen. Das Beispiel verlässt die Liste.

Woran Sie den Demomodus erkennen

In der Eventliste trägt die Karte das Kennzeichen „Demo“ statt „Live“, „Entwurf“ oder „Archiviert“, dazu den Satz, dass dies nicht Ihr Event ist und die Fotos darin nicht Ihnen gehören. Anders als bei einem echten Event steht auf der Karte weder eine Gästezahl noch ein Löschdatum. Die Vorschaubilder auf der Karte sind entfärbt und mit einer feinen Schraffur überzogen.

Öffnen Sie das Event, liegt über allen Reitern ein Hinweisstreifen mit demselben Kennzeichen, einem Satz zur Schreibsperre und einem Knopf zum Anlegen eines eigenen Events. Auch in der Titelzeile neben dem Eventnamen steht „Demo“. Der Streifen bleibt auf jedem Reiter stehen, nicht nur auf der Übersicht.

Was darin gesperrt ist

Abgeschaltet ist alles, was etwas verändern würde: Name, Datum und Sprache ändern, Einstellungen speichern, Uploads öffnen oder schließen, den Freigabemodus umstellen, Beiträge ausblenden oder löschen, ein Titelbild setzen, einen eigenen Link vergeben, das Schild gestalten sowie das Event archivieren oder löschen. Der Reiter Eventeinstellungen zeigt die Werte deshalb als reinen Text, ohne Speicherknopf.

Die Sperre sitzt nicht nur in der Oberfläche. Auch ein Aufruf, der die ausgeblendeten Knöpfe umgeht, wird abgewiesen. Ebenso gesperrt sind Kauf und Aufwertung: Für ein Beispielevent lässt sich keine Zahlung starten, weder per Karte noch per Überweisung, und es lässt sich auf keinen höheren Tarif heben.

Warum der Download fehlt

Der Reiter Downloads öffnet sich, zeigt aber keine Schaltflächen zum Herunterladen. Der Grund liegt tiefer als ein ausgeblendeter Knopf: Die Beispielmedien liegen nicht in Ihrem Speicher, sondern gehören zum Programm und werden für alle Konten aus derselben Stelle ausgeliefert. Es gibt also keine Datei, die Ihnen gehört und die man Ihnen aushändigen könnte.

Deshalb wird auch das Herunterladen als ZIP abgewiesen und nicht nur der Knopf versteckt. Aus demselben Grund nennt der Reiter beim Beispielevent kein Löschdatum. Und die 21 Beispielbeiträge gehen nicht von Ihrem Kontingent ab: Jedes Event zählt seine Medien für sich, das Beispiel also auch.

Was Gäste beim Scannen sehen

Das Beispielevent hat einen QR-Code und einen Gästelink, damit der Reiter QR-Code etwas zu zeigen hat. Wer den Code scannt, landet aber nicht auf der Upload-Seite. Die Uploads sind bei diesem Event von Anfang an geschlossen. Der Gast liest stattdessen „Uploads pausiert“ und den Hinweis, in Kürze noch einmal vorbeizuschauen.

Das ist Absicht: In das Beispielalbum soll nichts hineinlaufen. Der Schalter, mit dem Sie Uploads sonst öffnen und schließen, ist hier ebenfalls abgeschaltet. Wenn Sie den Weg Ihrer Gäste vom Scan bis zum fertigen Beitrag durchspielen wollen, brauchen Sie dafür ein echtes Event.

Was trotzdem geht

Ansehen geht vollständig. Sie blättern durch das Album, öffnen ein Bild groß, hören die Sprachnachrichten und lesen deren Text mit. Die Übersicht zeigt ihre Zähler, der Reiter QR-Code zeigt einen Code zum Herunterladen, und die öffentliche Albumseite lässt sich aufrufen — das Beispielalbum ist sichtbar geschaltet.

Auch die Live-Wand läuft. Sie starten sie im Vollbild, halten sie an und blättern weiter, und der Link zur Wand für die Leinwand ist da. Verschlossen bleiben nur die Einstellungen der Wand und die Wahl zwischen Diashow, Collage und Polaroid, denn beides wäre eine Änderung am Event.

So kommen Sie zu einem echten Event

Der Hinweisstreifen enthält den Knopf „Event erstellen“. Er führt in denselben Ablauf, den auch die Schaltfläche in der Eventliste öffnet: Name, Art und Datum eintragen, fertig. Ein Beispielevent lässt sich nicht in ein echtes umwandeln. Es entsteht ein neues, leeres Event daneben, und das Beispiel bleibt unangetastet.

Im neuen Event ist nichts davon gesperrt. Sie öffnen die Uploads, drucken den QR-Code, stellen die Freigabe ein und laden am Ende herunter, soweit Ihr Tarif das erlaubt. Der Download in Originalqualität gehört zu den bezahlten Tarifen — auf der Gratisstufe fehlt er auch außerhalb des Beispielevents.

Wann das Beispielevent verschwindet

Sobald Ihr Konto ein eigenes Event besitzt, wird das Beispiel aus der Eventliste genommen. Sie müssen es nicht wegräumen, und Sie könnten es auch nicht: Löschen und Archivieren gehören zu den gesperrten Aktionen. Es verschwindet von selbst, in dem Moment, in dem das erste eigene Event angelegt ist.

Solange Sie noch keins haben, bleibt es stehen. Wer sich frisch anmeldet, wird gleich in den Anlegen-Ablauf geführt statt auf die Liste — ein volles Beispielalbum sieht sonst wie ein fertiges Konto aus. Der Weg zum Beispiel bleibt dabei erhalten: Der erste Schritt des Ablaufs verlinkt darauf.

Häufige Fragen

Kann ich das Beispielevent löschen?

Nein, Löschen und Archivieren sind darin gesperrt. Sobald Sie ein eigenes Event haben, verschwindet es von selbst aus der Liste.

Warum kann ich die Beispielfotos nicht herunterladen?

Weil sie nicht in Ihrem Speicher liegen, sondern zum Programm gehören. Es gibt keine Datei, die Ihnen gehört.

Können meine Gäste in das Beispielalbum hochladen?

Nein. Die Uploads sind dauerhaft geschlossen. Wer den Code scannt, liest, dass die Uploads pausiert sind.

Lässt sich das Beispiel in ein echtes Event umwandeln?

Nein. Sie legen ein neues Event an; das Beispiel bleibt unverändert und verlässt danach die Liste.

Sind die Sprachnachrichten echt?

Der Text ist Beispieltext in Ihrer Anmeldesprache. Die Tonspur ist ein Platzhalter ohne gesprochene Sprache.

Kann ich das Beispielevent bezahlen oder aufwerten?

Nein. Die Zahlung wird abgewiesen. Bezahlt wird immer ein Event, das Sie selbst angelegt haben.

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Etwas fehlt, obwohl es kein Beispielevent ist

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