Nebeneinander gestellt
Zwei Wege nebeneinander, an derselben Feier gemessen.
Zwei Wege, dieselbe Feier. Gemessen wird nicht die Länge der Funktionsliste. Gemessen wird, was am Abend passiert. Wie viele Gäste laden hoch, wenn erst etwas installiert werden muss? In welcher Auflösung kommen die Bilder an? Was bleibt übrig, wenn das Album abgelaufen ist?
Gemessen wird an einem festen Maßstab — eine Feier, ein Abend, ein Album —, damit die Zahlen zueinander passen und nicht jeder Anbieter seine eigene Rechnung aufmacht.
Wo ein Wettbewerber besser ist, steht es da. Ein Vergleich, der immer gleich ausgeht, ist keiner.
Jeder Vergleich nennt am Anfang, was geprüft wurde und was nicht. Das ist die kürzeste Antwort auf die Frage, ob das Ergebnis für die eigene Feier überhaupt gilt.
Wir vergleichen nur, was wir selbst geöffnet haben. Angaben, die ausschließlich auf einer Preisseite stehen, sind als solche gekennzeichnet — Anbieter beschreiben ihre Grenzen selten so deutlich wie ihre Funktionen. Preise und Limits tragen das Datum, an dem sie abgelesen wurden, denn beides ändert sich häufiger als die Vergleiche im Netz.
Der schwierigste Teil eines Vergleichs sind die Grenzen der kostenlosen Tarife, weil jeder Anbieter in einer anderen Einheit deckelt: der eine in Fotos, der nächste in Gästen, der dritte in Tagen, der vierte in Gigabyte. Diese Zahlen lassen sich nicht nebeneinanderlegen. Jeder Vergleich rechnet sie deshalb auf denselben Abend um — eine Feier, hundert Gäste, ein Album — und nennt, welche Annahme dabei getroffen wurde.
Auch die Gästezahl verändert das Ergebnis stärker, als die meisten erwarten. Was bei sechzig funktioniert, weil eine Person es allen erklären kann, trägt bei zweihundert nicht mehr. Jeder Vergleich nennt die Größe, für die er gerechnet wurde.
