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Schritt für Schritt

Schritt für Schritt, geschrieben für Gastgeber und nicht für Techniker.

Anleitungen, die jemand durchgeführt hat, bevor sie hier standen. Keine Bildschirmfotos von Menüs, die es nicht mehr gibt, und keine Schritte, die stillschweigend voraussetzen, dass man schon weiß, wo man klicken muss.

Jede Anleitung nennt am Anfang, wie lange sie dauert und was vorher bereitliegen sollte. Wo ein Schritt schiefgehen kann, steht dabei, woran man es merkt und was dann zu tun ist.

Wer eine Feier plant, hat keine Zeit, sich in ein Werkzeug einzuarbeiten. Deshalb steht hier der kürzeste Weg zum Ergebnis, nicht die vollständige Funktionsübersicht.

Veraltet eine Anleitung, wird sie ersetzt und nicht ergänzt. Ein Nachtrag unter einem falschen Schritt hilft niemandem, der oben angefangen hat.

Zu jeder Anleitung gehört die Frage, wann man sie besser nicht befolgt. Wer nur zwanzig Gäste erwartet, braucht die Hälfte der Schritte nicht — das steht dann oben, nicht im letzten Absatz. Und wo ein Schritt Geld kostet, steht der Betrag dabei, nicht nur der Hinweis, dass es einen Tarif gibt.

Die Anleitungen gehen außerdem davon aus, dass am Ende etwas gedruckt wird. Deshalb steht bei jedem Schild dabei, wie groß der Code auf DIN A5 und auf DIN A4 wird, aus welcher Entfernung er dann noch gelesen wird und warum der weiße Rand um den Code nicht wegretuschiert werden sollte. Ein Code, der am Bildschirm einwandfrei aussieht und auf dem Tisch nicht funktioniert, ist der Fehler, der tatsächlich passiert.

Veraltet eine Anleitung, wird sie neu geschrieben und nicht ergänzt. Eine Korrektur unter einem falschen Schritt hilft niemandem, der oben angefangen hat.