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Das QR-Schild gestalten

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Martin Freiwald, Gründer
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Zuletzt geprüft
Lesezeit
6 Min.
Kurze Antwort

Im Dashboard, im Reiter QR & Schilder, steht unter dem Code der Bereich für druckfertige Schilder. Sie wählen eine von 4 Vorlagen, schreiben Überschrift, Unterzeile und Fußzeile selbst und stellen Schriften, Farben, Papierton und Größe ein. Die Vorschau daneben zeichnet sich bei jeder Änderung neu.

Heraus kommt ein PDF oder ein PNG mit 300 dpi, in A6, 5 × 7 Zoll, A5 oder A4. Für eine Druckerei schalten Sie 3 mm Beschnitt samt Schnittmarken dazu.

Wo die Schildvorlage liegt

Öffnen Sie Ihr Event im Dashboard und wechseln Sie in den Reiter QR & Schilder. Ganz oben steht der nackte Code zum Herunterladen, darunter der Bereich für druckfertige Schilder. Er besteht aus 2 Hälften: links die Einstellungen, rechts eine Vorschau der Karte, die sich bei jeder Änderung neu zeichnet. Ein Klick auf die Vorschau zeigt sie im Vollbild.

Was Sie hier bauen, ist nicht der Code selbst, sondern die fertige Karte darum herum: der Name des Events, ein Satz an die Gäste, der Code in passender Größe und die Adresse in Textform darunter. Wer den Code lieber in ein eigenes Layout setzt, lädt ihn im Bereich darüber als PNG oder SVG herunter.

  1. Eine Vorlage wählen. Klassisch, Schreibschrift, minimalistisch oder festlich. Die Vorschau zeigt sofort Ihr eigenes Event.
  2. Die 3 Texte setzen. Überschrift, Unterzeile und Fußzeile. Der Name des Events und die Kurzadresse stehen schon drin.
  3. Als PDF herunterladen. Vorher die Prüfliste lesen. Sie meldet einen zu hellen Code, bevor 100 Karten gedruckt sind.

Die 4 Vorlagen

Klassische Serifenschrift setzt die Überschrift in eine ruhige Antiqua, zieht 2 feine Rahmenlinien um die Karte und legt eine kleine Raute in Ihrer Akzentfarbe auf einen Trennstrich. Schreibschrift beginnt stattdessen mit einem kalligrafischen Namenszug und schließt unten mit 3 Punkten in der Akzentfarbe. Beide sind für Hochzeiten, Taufen und ruhige Anlässe gedacht.

Modern minimalistisch stellt die Überschrift in gesperrte Großbuchstaben, setzt darunter nur einen kurzen Strich und gibt dem Code den meisten Platz. Festlich dreht das Bild um: Die ganze Karte trägt Ihre Akzentfarbe, die Schrift steht weiß darauf, und der Code sitzt auf einem weißen Feld. Dieses Feld ist Absicht, denn ein umgekehrter Code scheitert an manchen Scan-Apps.

Überschrift, Unterzeile, Fußzeile

3 Felder gehören Ihnen. Die Überschrift fasst bis zu 40 Zeichen und ist mit dem Namen Ihres Events vorbelegt. Die Unterzeile fasst 120 Zeichen und darf bis zu 3 Zeilen haben; hier steht der Satz, der erklärt, was beim Scannen passiert. Die Fußzeile fasst 50 Zeichen und trägt bereits die Kurzadresse Ihres Albums. Den vorgeschlagenen Satz in der Unterzeile überschreiben Sie am besten mit einem eigenen.

Zu langer Text wird weder abgeschnitten noch stillschweigend ignoriert. Die Vorlage bricht ihn zuerst um und verkleinert ihn dann in Grenzen: Die Überschrift darf auf 2 Zeilen wachsen, die Unterzeile auf 3, die Fußzeile bleibt einzeilig. Passt er dann immer noch nicht, kürzt die Vorlage ihn — und die Prüfliste unter den Einstellungen sagt Ihnen, welche Zeile es getroffen hat.

Die Schriften wechseln

Jede Vorlage bringt ihr eigenes Schriftpaar mit — die klassische etwa Cormorant Garamond für die Überschrift, die Schreibschrift Great Vibes. Sie können beide getrennt ändern: eine Schrift für die Überschrift, eine für Unterzeile und Fußzeile. Zur Auswahl stehen 16 Familien, sortiert nach Serif, Sans, Schreibschrift und Display. Ein Knopf stellt die Schriften der Vorlage wieder her.

Im Auswahlmenü ist jeder Name bereits in seiner eigenen Schrift gesetzt, Sie entscheiden also mit den Augen statt nach Namen. Beim Herunterladen wandern die verwendeten Schnitte in die Datei hinein. Deshalb sieht die Karte in der Druckerei genauso aus wie auf Ihrem Bildschirm, auch wenn dort niemand diese Schriften installiert hat.

Farben und Papierton

Für den Code stehen 6 dunkle Vorschläge bereit, dazu ein freier Farbwähler. Alle 6 bestehen die Kontrastprüfung auf weißem wie auf cremefarbenem Papier; eine selbst gemischte Farbe tut das nicht zwangsläufig, und genau dafür steht die Warnung darunter. Im Zweifel bleibt der Code nahezu schwarz — das ist die Einstellung, mit der er immer gelesen wird.

Die Akzentfarbe steuert Rahmen, Striche, Punkte und bei der festlichen Vorlage die gesamte Fläche. Sie folgt zunächst der Farbe Ihres Events und lässt sich mit einem Knopf dorthin zurücksetzen. Beim Papierton wählen Sie zwischen Weiß und Creme. Die festliche Vorlage ignoriert diese Wahl, weil ihr Hintergrund ohnehin die Akzentfarbe trägt.

Die 4 Größen

4 Formate stehen zur Wahl, alle im Hochformat: A6 mit 105 × 148,5 mm für Tischkarten, die amerikanische Karte mit 127 × 178 mm, A5 mit 148,5 × 210 mm für ein paar Aufsteller im Raum und A4 mit 210 × 297 mm für den Eingang oder den Geschenktisch. Das Seitenverhältnis ist bei allen 4 praktisch dasselbe.

Deshalb bleibt auch das Layout gleich und wird nur skaliert. Der Code wächst mit: Auf der A6-Karte misst er je nach Vorlage 42 bis 51 mm, auf A4 das Doppelte. Für den Tisch reicht A6 bequem, weil Gäste die Karte in die Hand nehmen. Für ein Schild, das aus 2 Metern Abstand funktionieren soll, nehmen Sie A4.

Zu Hause oder in der Druckerei

Ein Schalter fragt, wo gedruckt wird. Bei „Zu Hause“ bekommen Sie die Karte im reinen Endformat, ohne Zugabe — richtig, wenn Sie auf einem vollen Bogen drucken und selbst schneiden. Bei „Druckerei“ legt die Datei ringsum 3 mm Beschnitt an, setzt Schnittmarken in die Ecken und vermerkt im PDF, wo das fertige Format endet.

Herunterladen können Sie 2 Dateien: ein PDF mit genau einer Seite im gewählten Maß und ein PNG mit 300 dpi. Beide enthalten dasselbe Bild, auch das PDF — die Karte wird vor dem Verpacken in Bildpunkte gerechnet. Für den Druck spielt das keine Rolle. Zum Nachbearbeiten in einem Layoutprogramm taugt die Datei dagegen nicht.

Was die Prüfliste meldet

Unter den Einstellungen läuft eine kurze Liste mit, die sich bei jeder Änderung aktualisiert. Sie nennt zuerst die schweren Fälle: einen Code, dessen Farbe zu hell gegen die Karte steht, und eine Überschrift, die auf Papier kaum noch lesbar wäre. Danach folgen gekürzte Texte, und zuletzt steht in einer Zeile, welches Maß die fertige Datei haben wird.

Blockiert wird dabei nichts. Der Knopf heißt dann „PDF trotzdem laden“, weil Sie Ihr Papier besser kennen als eine Rechnung es kann. Und noch etwas: Ihre Einstellungen bestehen nur, solange die Seite geöffnet ist. Wenn Sie später nachdrucken wollen, heben Sie die heruntergeladene Datei auf, statt sich auf das Dashboard zu verlassen.

Häufige Fragen

Kann ich ein eigenes Foto oder Logo einsetzen?

Nein. Die 4 Vorlagen liegen fest. Änderbar sind Texte, Schriften, Farben, Papierton und Größe.

Bleiben meine Einstellungen gespeichert?

Nein, sie gelten nur für die geöffnete Seite. Bewahren Sie deshalb die heruntergeladene Datei auf.

Warum steht der Code bei der festlichen Vorlage auf einem weißen Feld?

Weil manche Scan-Apps einen Code auf dunklem Grund nicht lesen. Das Feld lässt sich deshalb nicht abschalten.

Welche Größe nehme ich für den Tisch?

A6 mit 105 × 148,5 mm. Der Code misst dort 42 bis 51 mm und lässt sich im Sitzen scannen.

Brauche ich den Beschnitt?

Nur wenn eine Druckerei die Karten zuschneidet. Für den Druck zu Hause lassen Sie ihn aus.

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